erstellt:  03.10.2021   –   update:
Name Susi und Zeus
Rasse Dobermann
Geschlecht Hundin und Rüde – kastriert
Alter 10.03.2018
Farbe schwarz/rot
Aufenthaltsort Tierheim und Tierschutzverein Lahr und Umgebung e.V.

Susi und Zeus

Die beiden kastrierten Dobermänner Susi und Zeus sind am 10.03.2018 geboren und waren seitdem keinen einzigen Tag getrennt. Sie teilen sich Körbchen, Spielzeug und sogar die Futternäpfe. Sie hängen wirklich sehr aneinander und werden daher auch nur zu zweit vermittelt. Auch wenn die beiden ein Herz und eine Seele sind, haben sie auch Spaß daran, unabhängig voneinander Trainingseinheiten und die volle Aufmerksamkeit ihrer Menschen zu bekommen. Die zwei sind nämlich absolut Menschenbezogen und springen jedem den sie kennenlernen buchstäblich in die Arme. Selbst der Tierarzt wird immer wieder freundlich begrüßt. Streicheln und kuscheln lieben sie, da können die beiden Energiebündel dann auch mal einfach nur genießen und zur Ruhe kommen. Das Leben in einem Haushalt kennen sie nicht. Und überhaupt haben sie weder viel Erziehung erhalten noch viele Eindrücke vom Leben außerhalb von Zäunen sammeln können. Spazierengehen wird aktuell mit ihnen geübt. Auch wenn die beiden sehr aufmerksam sind und für ein Leckerli alles tun, muss man jedoch mit der Größe und der Kraft der beiden umgehen können. Dass ein Mensch mit den beiden allein spazieren geht, ist aufgrund der Dynamik zwischen ihnen, noch nicht möglich. Susi ist bei geübtem Umgang mit großen Hunden noch recht leicht zu führen, für den großen Rüden Zeus, braucht man einfach etwas mehr körperliche Standfestigkeit. Da die zwei sehr distanzlos im Umgang mit Menschen sind, kann es schon mal passieren, dass sie im Vollspeedmodus ihr Umfeld als Bremsstein verwenden. Auch wenn sie Kinder durchaus kennen, ist dies zu berücksichtigen. Beide haben einen ausgeprägten Jagdtrieb und gelernt, sich im Team sehr gut abzusprechen. Dies bedeutet, dass kleinere Heimtiere oder Katzen im neuen Zuhause keine Chance gegen die beiden hätten und beim Spazierengehen auf die Umgebung geachtet werden muss. Ohne Leine spazieren gehen, ist daher derzeit noch nicht möglich. Ungünstig für die beiden ist leider auch, dass sie zuvor nur auf Beton gehalten wurden und den Gedanken, ihr Geschäft auf der Wiese zu erledigen, noch sehr befremdlich für sie ist. Ein großzügiger und eingezäunter Garten ist daher nicht nur wegen ihres Bewegungsdranges unabdinglich, sondern auch um das Schema „Ich mache, wo ich stehe“, vielleicht doch noch durchbrechen zu können. Ansonsten sind die beiden einfach nur Zucker und absolute Goldstücke, die am liebsten ununterbrochen Umarmungen und Küsschen verteilen und bei jedem lieben Wort, über beide Ohren strahlen.

Wer die beiden kennenlernen möchte, darf sich gerne via Mail an tierheim@tierheim-lahr.de wenden.